Selbstvertrauen

Geboren aus dem Licht

bricht plötzlich und hart

der Körper heraus, wild

mit Antennen so zart.

.

Hinter all dem Erschrecken

beständig und treu

webt die Seele das Kleid

für ihr Bewusstsein hier neu.

.

Geborgen im Licht

zeigt sie Pfad und Zeit

für ihr irdisches Leben

zur Freude bereit.

Lied ans Auto

Mitten in der Nacht

wird laut die Straße aufgemacht

.

Für der Autos freie Fahrt,

wird am Schlaf der Leut‘ gespart

.

Boden wird für Straßen versiegelt,

Autobahn vom Leben abgeriegelt

.

Die Atmosphäre gefüllt mit CO2,

stabiles Gletschereis ist längst vorbei.

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Wir sind dem Auto verpflichtet

Bis unser Habitat zugrunde gerichtet.

Abschied

Fliege

frei,

weit hinaus

ins Licht.

.

Getragen

sanft

von der Kraft

unserer Liebe.

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Bis am anderen Ende

der Zeit

gänzlich

von dieser Wirklichkeit befreit,

.

Deinesgleichen

dich liebend empfangen,

bis deine Seele

in ihre Heimat eingegangen.

.

Die Spur deines Lebens

bleibt uns im Gedächtnis

Verzeihen und versöhnen,

des Abschieds Vermächtnis.

Wiederholung

Zweifel, Ängste, Vorstellungen

gesammelt in Jahren

ins Alter zu tragen

möcht ich mir ersparen.

.

Schwer sitzt im Nacken

ein großer Mühlstein

krümmt mir den Rücken

klemmt den Mut ein.

.

Etwas gelockert

nach langen Wegen

beginnen die Schultern

sich sanft zu regen.

.

Am Ufer eines Flusses

löst sich der Halt,

der Stein ins Wasser

abgleitet alsbald.

.

Ich schaue ihm nach,

dem schweren Gewicht,

das so lange mir drohte

mit hartem Gericht.

.

Da sinkt er nach unten

der mächtige Stein

erinnert mich bitter

an vergangene Pein.

.

Doch an des Wassers

sumpfigem Grund

der Stein wird plötzlich

zu Goldtalern rund.

.

Da glitzert mir zu

die einstige Last

ich tauche hinunter

nach nur kurzer Rast.

.

Wieder am Ufer

mit Gold in der Hand

mach ich mich auf,

zieh fröhlich ins Land.

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Schwer wird der Schatz,

je länger ich gehe,

auf die Schultern damit,

dass aufrecht ich stehe.

.

Durstig und müde

wieder am Fluss

schau in seinen Spiegel

weil ich trinken muss.

.

Ein Mühlstein mir

auf den Schultern hängt

ihn los zu werden

es bitter mich drängt.

.

Ich will lösen die Fessel,

den Stein im Genick

will geben den Schatz

an den Fluss zurück.

.

Hemd und Habe

ziehen mit hinunter

ich lass alles gehen

rutscht an mir runter.

.

Es fällt in den Fluss

und lockt mich sogleich

Gewohnheit singt es

macht einfach dich reich.

.

Schwer hab ich gelernt,

mich nicht umzudrehen

befreit von der Last

jetzt nach vorne zu sehen.

.

Leicht wird mir der Schritt,

kann gehen wieder weit,

ich wandere den Weg

der zeigt sich zur Zeit.