Ich stehe in deiner Wohnung, deine Kleider in Händen, dein Leben lächelt mild von den vertrauten Wänden. . Ich probiere manches an, so ist jedes einzelne Stück passend doch auch fremd, ein kurzer Blick zurück. . Ich werde weiter tragen, was dich einst hat gewärmt, Friede im Herzen vereint, was das Leben hat entfernt.
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Niederlage
Ungeschmücktes ich mir selbst begegnet wenn nichts gelingt. . Gnadenlos an mir selbst gescheitert. . Es schmerzt, das Unvermögen tief in mir selbst. . Die Welt dreht sich zum Glück nicht um mich. . So befreundet sich wieder mit mir selbst mein ich.
Bodenlos
Normalität tanzt auf einem schmalen Grat, bewegt von Gefühlen, zittert, schlingert, mühsam sich hält. . Normalität klammert an eine vertraute Welt, bis ein heftiger Schmerz sie zerbricht und das Gleichgewicht fällt. . Zwischen den Scherben meines gewohnten Lebens ein alter Same gedeiht, Geborgenheit im Licht, jetzt ist deine Zeit.
Selbstvertrauen
Geboren aus dem Licht bricht plötzlich und hart der Körper heraus, wild mit Antennen so zart. . Hinter all dem Erschrecken beständig und treu webt die Seele das Kleid für ihr Bewusstsein hier neu. . Geborgen im Licht zeigt sie Pfad und Zeit für ihr irdisches Leben zur Freude bereit.
Lied ans Auto
Mitten in der Nacht wird laut die Straße aufgemacht . Für der Autos freie Fahrt, wird am Schlaf der Leut‘ gespart . Boden wird für Straßen versiegelt, Autobahn vom Leben abgeriegelt . Die Atmosphäre gefüllt mit CO2, stabiles Gletschereis ist längst vorbei. . Wir sind dem Auto verpflichtet Bis unser Habitat zugrunde gerichtet.