Das Unangenehme
an Wünschen ist,
dass sie oft viel später erst
in Erfüllung gehen.
.
Und anders als gedacht,
dem vorgestellten Glück
dann schon wieder andre Sorgen
hart im Wege stehen.
Erlebtes verdichtet
Das Unangenehme
an Wünschen ist,
dass sie oft viel später erst
in Erfüllung gehen.
.
Und anders als gedacht,
dem vorgestellten Glück
dann schon wieder andre Sorgen
hart im Wege stehen.
Der Gier abgetrutztes
Land in der Stadt
wo sterben sichtbar sein darf
und Lebendiges ungeordnet.
Gib dich genüsslich hin
romantischen Träumen,
hellgrünen Vorstellungen,
und betrachte staunend,
was andere erkämpft,
erstritten haben
täglich verteidigend,
und erlebe hautnah
wie dein bewegtes Blut
dankbar genommen wird
und gerne genossen
von ewig hungrigen
Gelsen.
Schwer zu ertragen
ist bisweilen die Ungewissheit,
auf den Magen geschlagen
die Angst vor der Zukunft.
Es wäre leichter
zu vertrauen,
könnt‘ ich dem Leben
in die Karten schauen.
Ob mich der Moment
auch so dringend berührt,
wenn ich jetzt schon wüsst‘,
wohin er nachher führt?
Weich und warm ist mir,
freundlich meine Augen
ruhen bei dir.
Weit weg ist die Kälte
gekränkter Seelen
und der Schrecken
ihrer Grausamkeit.
Sanft spricht mein Herz
aus innerer Ruhe
in Liebe zu dir.
Wie leicht es sich atmet
wenn das Blei dieser Sorge
auf einmal verschwindet.
Lass mich doch
einen Augenblick noch
genießen die frische Luft,
bevor mein kluger Verstand
an die nächste Sorge
erwartungsvoll sich bindet.