Seltsam ist die Welt, selbst ein Kanalgitter gefällt, heut‘ trag‘ ich Wonne im Bauch und Frieden im Herzen. Wie alles schimmert und glänzt, selbst tiefe Narben, lang geübte Schmerzen sind unbedeutendes Gespenst. Diese Zeit ist ein Fest, im Gemüt so viel Licht der Körper ein Gleichgewicht nimm leichter den Rest.
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Scham
Hitze steigt ins Gesicht das Rückgrat wird weich die Schultern nach vorn versinken möcht‘ ich. Peinliches Unglück, hätt ich doch, wär ich nicht, könnt ich in der Zeit zurück. Augenblicke wie in Zeiltupe doch auch die vergeh’n. Wenig später wirst du mich wieder lachen seh’n.
Guten Morgen
Aus dem sanften Kleid meiner inneren Freundlichkeitwo keine Narbe den Blick verstellt,sehe ich die Welt, und staune, was der neue Tag heranbringen mag.
Wege
Als ich dreimal durch die Hölle gegangen war, wurde mir langsam klar, dass der Himmel eine Haaresbreite daneben nur ausgelegt hat seine Spur.
♥️
Am Tagesrand zwischen Wirklichkeit und Traum fand plötzlich ein Gedanke Raum, ganz für mich spürte ich ich liebe dich.