Fliege frei, weit hinaus ins Licht. . Getragen sanft von der Kraft unserer Liebe. . Bis am anderen Ende der Zeit gänzlich von dieser Wirklichkeit befreit, . Deinesgleichen dich liebend empfangen, bis deine Seele in ihre Heimat eingegangen. . Die Spur deines Lebens bleibt uns im Gedächtnis Verzeihen und versöhnen, des Abschieds Vermächtnis.
Autor-Archive:barbara Seliga
Wiederholung
Zweifel, Ängste, Vorstellungen gesammelt in Jahren ins Alter zu tragen möcht ich mir ersparen. . Schwer sitzt im Nacken ein großer Mühlstein krümmt mir den Rücken klemmt den Mut ein. . Etwas gelockert nach langen Wegen beginnen die Schultern sich sanft zu regen. . Am Ufer eines Flusses löst sich der Halt, der Stein ins„Wiederholung“ weiterlesen
Geduldsprobe
Wenn nagende Angst die Zuversicht zerfrisst, das schwankende Gemüt Weg und Ziel vergisst, . Verhallt der Rat, Geduld zu üben, das Hoffen auf Wandel irrt im Trüben. . Sag mir nicht, ich soll geduldig sein, solange mich hält die Angst allein.
Wald
Verborgen vor den Seziermessern des Verstandes unsichtbar für die Priester der Naturwissenschaft, die alles leugnen, was ihner Eitelkeit geschickt entflieht, . liegt das Wesen natürlicher Zyklen ganz offen im Wald. Entfaltet seine Kraft, berührt wen es erreicht und nimmt zurück den Zauber alsbald.
Politik
Versprechen ist blind raten in den Wind, geht meistens daneben. . Vertrösten, verblenden, Zeit verschwenden, bald hört niemand mehr zu. . Manche Maske lässt sich nicht überschminken.