in meinem Aug entstandein kleines Körnchen Sand. nun fällt es in die Welt,bleibt wo es ihm gefällt. auf seltsame Weiseist jeder Tag eine Reise durch eine bekannte Welt,ob mir das gefällt?
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Herbsteln
Feucht glänzen am Morgen die Dächer, das erste gelbe Blatt ist den Kastanien gefolgt. . Die Tage werden kürzer, die Nächte kalt, wer es nicht sieht, wird trotzdem alt.
Im Nebel
Wenn ich wüsstewo ich stehe,könnt ich deuten,was ich sehe..Vielleichtklärt sich der Blicknach ein, zwei Schrittenzurück..Doch hindert die Angst,rückwärts zu gehen,vor dunklem Abgrundbefürcht ich zu stehen..Der dichte Nebelverschleiert die Lage,wohin des Wegsmeine scheue Frage. .Bis endlich der Wind wieder von vorne weht und der grauen Schleier langsam vergeht.
Zorn
Vom Nachbarn monatelangmit nächtlichem Lärm tyrannisiert,systematisch kalt undunzivilisiert. Ich klopfte dreimalmit dem Besen,dadurch ist kurzetwas Ruhe gewesen. Dann rief der Knilchdie Polizeiwegen meinem kurzenKlopfen herbei. Ich erklärte ehrlichdie Sache,da ging wunderbar aufseine Rache, bestraft wurde ichwegen Lärmbelästigungweil ich eingestandenund er nicht. Mach dir einenReim daraus,mein Verständnis ist da aus.
Wünsche
Das Unangenehmean Wünschen ist,dass sie oft viel später erst in Erfüllung gehen.. Und anders als gedacht,dem vorgestellten Glückdann schon wieder andre Sorgenhart im Wege stehen.