wie gern würd ich, um zu verstehen dich, in deinen Zehen stehen, aus deinen Augen sehen, . Doch kann ich dich nie so sehen, wie du dich siehst, weil ich dich nur so seh, wie ich dich seh. . wenn du sprichst aus dir heraus, hör ich dir zu aus mir heraus . so wachse„Begegnung“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Alle Gedichte
Vergänglichkeit
Es wuchs am Zeh des Latisberg im späten Herbst ein Schwammerlzwerg. Sein Schirm sah aus wie Parasol, doch blieb er zu, da weiß man wohl, zu glatt und kurz war auch der Stiel im Magen brächte Kummer viel. So blieb er stehn und wurde alt, der Winter brachte Schnee so kalt. Mal sehen wie lang„Vergänglichkeit“ weiterlesen
SelbstVerständlichkeit
Gras wächst ohne Erlaubnis Regen fragt nicht ob er gut ist. . Der Baum, an dem ich lehne prüft nicht, ob ich es wert bin, gehalten zu werden. . Das Leben ist einfach, was es ist.
Über einen Regenbogen
kam ich im Traum zu dir geflogen. . Erkannte dich schnell lachte mit dir die Nacht davon, so wurde es hell. . Gemeinsam ein neuer Tag, von Regen nass im Sonnenschein zwischen den Welten und doch mittendrin, wie das Leben uns mag.
Der Bläser
Sievering, Wienerwald eine alte Häuserzeile eine Straße, ein angedeuteter Gehsteig. . Herbst im Mischwald eine alte Häuserzeile Laub auf der Straße und daneben. . Blätter tanzen, fallen, liegen Ein Mann, ein Kampf. Lärmender Laubbläser, strombetrieben. . Wind gegen Laubbläser. Ein Mann, ein Kampf. Mit Getöse tritt er an gegen Natur und Jahreszeit. . Wie gut,„Der Bläser“ weiterlesen