Der Gier abgetrutztesLand in der Stadtwo sterben sichtbar sein darfund Lebendiges ungeordnet. Gib dich genüsslich hinromantischen Träumen,hellgrünen Vorstellungen,und betrachte staunend, was andere erkämpft,erstritten habentäglich verteidigend,und erlebe hautnah wie dein bewegtes Blutdankbar genommen wirdund gerne genossenvon ewig hungrigen Gelsen.
Autor-Archive:barbara Seliga
Zeit
Schwer zu ertragenist bisweilen die Ungewissheit,auf den Magen geschlagendie Angst vor der Zukunft. Es wäre leichterzu vertrauen,könnt‘ ich dem Lebenin die Karten schauen. Ob mich der Momentauch so dringend berührt,wenn ich jetzt schon wüsst‘,wohin er nachher führt?
Geborgen
Weich und warm ist mir, freundlich meine Augen ruhen bei dir. Weit weg ist die Kälte gekränkter Seelen und der Schrecken ihrer Grausamkeit. Sanft spricht mein Herz aus innerer Ruhe in Liebe zu dir.
Erleichterung
Wie leicht es sich atmet wenn das Blei dieser Sorge auf einmal verschwindet. Lass mich doch einen Augenblick noch genießen die frische Luft, bevor mein kluger Verstand an die nächste Sorge erwartungsvoll sich bindet.
Alltag
Geborgen im Gewohnten kann das Besondere auch klein sein, erfreut es doch das Herz.