Irrwege der Sehnsucht

Eine graue Wolke aus giftigem Zorn
bricht sich wabernd und sabbernd ihre Bahn
möchte schreien und tut es nicht
jammert einfach nur jämmerlich

Was gäbe es zu sagen, wen zu erreichen
wo alle gefangen sind in eigener Spur und ich in meiner
dumpf und blind wütet das Bedürfnis nach erfüllendem Kontakt
im Spiegel gefangen.

Wo die Wärme schmierig ist und manipulativ
Wege zwischen den Irrlichtern der sich gut Glaubenden
deren Boshaftigkeit sich an den Pelz derer heftet, die sie entlarven
bleibt als Zuflucht nur blanke, eisige Einsamkeit.

Veröffentlicht von barbara Seliga

lebt und schreibt in Wien.

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