Was hüpft denn da von Ast zu Ast, ein kleines Kügelchen mit goldnem Schopf, . Halt bitte nur ein wenig still, du kleinstes unsrer Vögelchen weil ich dich doch betrachten will. . So rund, so bunt, du zauberhaftes Wesen, am Ahorn knabbernd, heiter ist’s gewesen.
Kategorie-Archive: Alle Gedichte
Traum
Wie oft ich schon von Angst geträumt. Wär das am Tag und echt gewesen, wieviel Leben hätt ich schon versäumt. . So üb ich mich darin, Geborgenheit zu fühlen, Furcht nur wenn sie schützt anstatt mich aufzuwühlen.
Inneres Kind
Ein Lächeln spielt etwas verschmitzt um den offenen Mund herum. Da gluckst es, fiept und quietscht und guckt dann ganz verdutzt, wenn’s wer entdeckt. Fröhlich zwickts die Augen zu, freundlich, offen neugierig. Beschützt im Körper der Erwachsenen lacht es oft ganz unbekümmert.
Entzündung
Fehlt das Vertrauen in die eigene Kraft, sammelt sich Spannung die Entzündung macht. . Bange Wachsamkeit hält alte Sorgen fest, harte Anstrengung vergällt sogleich den Rest. . Das Leben aushauchen sagt man über den Tod doch mir färbt Ausatmen gesund die Wangen rot.
Schicksal oder Selbstbestimmung?
Warum etwas passiert, hat das Gewicht? . Egal, denn diese Frage hilft mir nicht. . Meinen freien Willen setze ich ein, um mich immer wieder aufs neue gegen die in meinem Gehirn eingeübten Pfade der Angst zu entscheiden. . Das reimt sich nicht, doch es hat Gewicht.