es klebt die blinde verHERRlichung alles Männlichen zwischen den Geschlechtern wie eine eitrige Wunde eine ganze Gesellschaft taumelt in einseitiger Schieflage halbschlafend durch die Zeiten, ihren eigenen Untergang heraufbeschwörend als fände das schiefe Unglück in der exzessiven Gewalt kleiner und großer Kriege etwas anderes als immer neues Leid ich würde so gern erwachen aus diesem„Zorn“ weiterlesen
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Anthropozentrik
menschengemachten Klimawandel gäbe es nicht, meinen die einen Mutter Erde würde um Hilfe rufen, meinen die anderen nah schimmert beiden der Tellerrand ins Auge was, wenn die Erde als Lebenskomplex alles umfassen würde, was in und auf ihr ist? was, wenn alles miteinander verbunden, und der Atem des Lebens die Verbindung ist? was, wenn jede„Anthropozentrik“ weiterlesen
Vergänglichkeit
Es wuchs am Zeh des Latisberg im späten Herbst ein Schwammerlzwerg. Sein Schirm sah aus wie Parasol, doch blieb er zu, da weiß man wohl, zu glatt und kurz war auch der Stiel im Magen brächte Kummer viel. So blieb er stehn und wurde alt, der Winter brachte Schnee so kalt. Mal sehen wie lang„Vergänglichkeit“ weiterlesen
Lied ans Auto
Mitten in der Nacht wird laut die Straße aufgemacht . Für der Autos freie Fahrt, wird am Schlaf der Leut‘ gespart . Boden wird für Straßen versiegelt, Autobahn vom Leben abgeriegelt . Die Atmosphäre gefüllt mit CO2, stabiles Gletschereis ist längst vorbei. . Wir sind dem Auto verpflichtet Bis unser Habitat zugrunde gerichtet.
Wald
Verborgen vor den Seziermessern des Verstandes unsichtbar für die Priester der Naturwissenschaft, die alles leugnen, was ihner Eitelkeit geschickt entflieht, . liegt das Wesen natürlicher Zyklen ganz offen im Wald. Entfaltet seine Kraft, berührt wen es erreicht und nimmt zurück den Zauber alsbald.