Hinterblieben

Ich stehe in deiner Wohnung, deine Kleider in Händen, dein Leben lächelt mild von den vertrauten Wänden. . Ich probiere manches an, so ist jedes einzelne Stück passend doch auch fremd, ein kurzer Blick zurück. . Ich werde weiter tragen, was dich einst hat gewärmt, Friede im Herzen vereint, was das Leben hat entfernt.

Bodenlos

Normalität tanzt auf einem schmalen Grat, bewegt von Gefühlen, zittert, schlingert, mühsam sich hält. . Normalität klammert an eine vertraute Welt, bis ein heftiger Schmerz sie zerbricht und das Gleichgewicht fällt. . Zwischen den Scherben meines gewohnten Lebens ein alter Same gedeiht, Geborgenheit im Licht, jetzt ist deine Zeit.