Verbergen wollte, wer sein Gesicht verhüllte, was keiner sehen sollte, oder erkennen gar. . Verhüllung wirkte gefährlich, oder religiös unterdrückt und hat nur im Fasching andere Leute entzückt. . In dieser neuen Zeit hat sich das umgedreht, jetzt zeigt Menschlichkeit wer Maske trägt.
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Für eine Föhre in Neustift am Walde
Einen guten Platz hast du gefunden, an des Friedhofs Rand neben deinesgleichen, mit sattem Abstand zum nächsten Wurzelwerk, dort, wo der Blick weit streift über Tal und Wein zum Wald. . Schwingst starke Äste sanft nach oben, duftest würzig nach deinem Harz, ohne Eile fließt dein Leben, wirst allen, die dich atmen sehen, deinen Gruß„Für eine Föhre in Neustift am Walde“ weiterlesen
Trübe Tage
Die feuchte Kälte kriecht mir ins Gemüt und in die Glieder. Grau schieben sich die Tage hin, wann kommt endlich die Sonne wieder? . Wie das Glück abhängt vom Licht, sieht man an schönen Tagen nicht.
Herbsteln
Feucht glänzen am Morgen die Dächer, das erste gelbe Blatt ist den Kastanien gefolgt. . Die Tage werden kürzer, die Nächte kalt, wer es nicht sieht, wird trotzdem alt.
Nationalpark Donauauen
Der Gier abgetrutztesLand in der Stadtwo sterben sichtbar sein darfund Lebendiges ungeordnet. Gib dich genüsslich hinromantischen Träumen,hellgrünen Vorstellungen,und betrachte staunend, was andere erkämpft,erstritten habentäglich verteidigend,und erlebe hautnah wie dein bewegtes Blutdankbar genommen wirdund gerne genossenvon ewig hungrigen Gelsen.